marius-hoegger.ch
Meine persönliche Website, gepflegt mit KI-Agenten



Ausgangslage
Vorträge, Webinare, Podcast-Folgen und Blogbeiträge lagen verteilt auf YouTube, Spotify, LinkedIn und Veranstaltungsseiten. Ich wollte einen Ort, an dem alles zusammenkommt und der zeigt, wie ich über KI denke und was ich baue.
Die Website
Technisch ist die Seite bewusst einfach: Nuxt mit Nuxt Content, alle Inhalte als Markdown-Dateien, statisch gebaut und auf GitHub Pages ausgeliefert. Jeder Merge auf den Hauptzweig wird automatisch veröffentlicht. Das gestalterische Leitmotiv ist das Sechseck, vom Bildraster auf der Startseite bis zur Zeitleiste aller Beiträge. Seit Mai 2026 gibt es die Seite auch auf Englisch.
KI im Arbeitsablauf
Interessanter als die Seite selbst ist, wie sie gepflegt wird. Ich arbeite mit Claude Code direkt im Repository, und das Repository ist darauf eingerichtet:
- Projektwissen für den Agenten: Eine
CLAUDE.mdbeschreibt Aufbau, Konventionen und Regeln der Seite, damit jede Sitzung vom gleichen Stand ausgeht und nicht erst den Code erkunden muss. - Übersetzung als Subagent: Deutsch ist die Quelle. Ein eigener Übersetzungs-Agent spiegelt jede Datei in den englischen Ordner, übernimmt Frontmatter, Bildpfade und eingebettete Komponenten unverändert und hält die Sprachdateien der Oberfläche synchron. Ton und Regeln stehen in der Agent-Definition, nicht in meinem Kopf.
- Skills für wiederkehrende Texte: Für LinkedIn gibt es Skills, die das Profil und die Stationen direkt aus den Inhalten der Website schreiben. Die Website ist damit die einzige Quelle, aus der alles andere entsteht.
- Für KI lesbar: Die Seite liefert ein
llms.txt, das beim Build aus denselben Inhalten erzeugt wird wie die Seiten selbst. Neue Beiträge erscheinen dort automatisch, ohne dass jemand die Datei anfasst. - Ein Feed, der sich selbst füllt: Vorträge, Podcast-Folgen, Blogbeiträge und Projekt-Updates landen aus ihren eigenen Sammlungen in einer gemeinsamen Zeitleiste. Ein neues Projekt mit Startdatum erzeugt seinen Eintrag unter «Neuigkeiten» von selbst.
Was ich gelernt habe
Eine KI arbeitet in einem Repository so gut, wie das Repository es ihr erlaubt.
Seit die Regeln in CLAUDE.md, Agenten und Skills stehen, statt in jeder
Sitzung neu erklärt zu werden, sind die Ergebnisse gleichmässiger und ich
prüfe mehr, als ich schreibe. Das ist dieselbe Erfahrung, die ich auch in
Kundenprojekten weitergebe.
